Rezension zu „Sternenfahrer Tarus“

Sternenfahrer Tarus

Schon vor einiger Zeit landete das Buch „Sternenfahrer Tarus und der Nebel des Todes“ bei uns.

Doch bevor wir mit dem Lesen starten konnten, ging es erstmal auf Hochzeitsreise. Dem neu angekommenen Buch wollten wir die strapaziöse Reise in unseren Backpacks nicht antun und so wartete das Buch bereits auf uns, als wir wieder nach Hause kamen.

Doch nun zurück zu Tarus Abenteuer.

Als wir das Buch auspackten und das Cover sahen, wussten wir sicher, dass wir im Sci-Fi-Bereich angekommen waren.

Kinder- oder Jugendbuch?

Wir drehten das Buch einfach mal um, um mehr zu erfahren.

Klappentext:

„Der 12-jährige Menschenjunge Tarus muss mit seiner Farmer-Familie und seinem besten Freund Dek von der inzwischen ausgedorrten Erde fliehen. Auf dem weit entfernten Planeten Kalinga versuchen sie sich ein neues Leben aufzubauen.
Dort lernt er die hiesigen Bewohner kennen, findet neue Freunde und besucht die Schule für Sternenfahrt. Doch dann verschwindet Dek spurlos.
Um ihn zu finden, begeben sich Tarus und seine Freunde auf eine abenteuerliche Reise durch die Galaxis und ahnen nicht, auf welche gefährliche Mission sie sich dabei einlassen.
Denn die Spur zu Dek führt nur durch den Nebel des Todes…“

 

Soweit so gut. Ein Zwölfjähriger, der sich in einer fremden Welt zurechtfinden muss und seinen besten Freund retten muss. Nebel des Todes? Hört sich nach einem Abenteuer an. Klasse!

Also warum lange zögern? Auf geht’s ans Lesen!

Die ersten Seiten plätschern so dahin und man wird nach und nach mit in Tarus‘ Welt genommen.

Erst auf dem Kolonialschiff, dann auf Kalinga, wo sich seine Familie ein neues Zuhause aufbaut. Doch all dies lief mir persönlich etwas zu glatt ab und ich bekam das Gefühl, dass den Neuankömmlingen alles in den Schoß fällt, ohne sich auch nur ein klein wenig anstrengen zu müssen.

Doch dann der Aufbruch zu den Sternen. Das Buch nimmt deutlich an Fahrt auf. Seite für Seite wird umgeblättert. Die kleinen grammatikalischen Schwächen an der ein oder anderen Stelle fallen kaum noch ins Gewicht. Das Buch hält nun, was der Klappentext verspricht. Ein spannend erzähltes Abenteuer. Die Suche nach einem vermissten Freund und so viel sei verraten, es geht nicht gleich in den Nebel des Todes. Es gibt endliche Hindernisse, die überwunden werden müssen, bevor es zum großen Finale im Nebel des Todes kommt.

Hat Tarus seinen Freund am Ende des Buches wiedergefunden? Was meint ihr?

Der Einstieg hat etwas länger gedauert als erwartet und doch möchte ich euch das Buch ans Herz legen, denn die Spannung kommt noch früh genug.

Warum es sich lohnt das Buch zu lesen?

  • Faszinierende neue Welten
  • Wundervolle Beschreibung der Außerirdischen
  • Ein Freundesquartett, das erst zusammenwachsen muss und nicht immer einer Meinung ist, aber füreinander da ist
  • Eine Endschlacht, die es sich zu lesen lohnt.

PS: Tolle Freundschaften, die ohne schnulzige Liebesgeschichte auskommen. Schön, dass es so etwas noch gibt.

sternenfahrer Tarus