Rezension zu Martin Heckts „Unter lila Flagge“

Wenn ihr uns bei Instagram oder Facebook folgt, habt ihr diese Woche sicher schon die Vorschau zu der Rezension von Martin Heckts Buch „Unter lila Flagge“ entdeckt.

Um euch einen kurzen Überblick zu geben, werfen wir erst einmal den Klappentext ins Rennen:

Ohmanomanoman!
Freya erlebt den Sommer ihres Lebens! Fröhlich tobt sie mit Holzschwert und Dreispitz durch das Dorf und treibt ihr piratiges Unwesen. Ihr Baumhaus ist dabei das Schiff, und ihre beste Freundin Talura ist stets an ihrer Seite. Kein Ort und keine Person sind vor den beiden Mädchen sicher. Aber immer, wenn sie mitten im Spielen ist, geschieht das Außergewöhnliche: Freya verliert sich in Tagträumereien. Plötzlich ist sie tatsächlich Kapitän eines Piratenschiffes und kämpft gegen Seemonster und Handelsschiffe …

Hält der Klappentext, was er verspricht. Absolut!

Hinter dem Titel verbirgt sich eine Kurzgeschichtensammlung, die sich rund um die fantasievolle Welt der Parda Freya Warmherz dreht.

Was eine Parda ist? Dies ist gut auf dem toll illustrierten Cover zu sehen. Ein Mischwesen aus Katze und Mensch.

Freyas größer Traum ist es auf See zu fahren und piratige Abenteuer zu erleben. Und wer sonst als sie selbst sollte die gefürchtetste Piratin der Weltmeere sein?

Schon nach den ersten Sätzen taucht man in die Welt von Freya ein und sieht die Welt durch ihre Augen. In der ersten Geschichte gibt es für Freya ein ganz besonderes Abenteuer, das ihre piratigen Träume noch einmal beflügelt.

Auch in den folgenden Kapiteln erlebt Freya jede Menge piratiger Abenteuer mit ihren Freunden, auch wenn diese häufig nur ihren Tagträumen entspringen. Trotzdem oder gerade deswegen fühlte ich mich in meine eigene Kindheit zurückversetzt. In der ich auch loszog, um Abenteuer zu erleben. Eben solche Abenteuer erlebt man nun durch Freyas Augen.

Man wird förmlich in das Buch hineingezogen und erlebt die piratigen Abenteuer von Freya, als wären es die eigenen. PS: Ja, ich mag das Wort piratig und benutze es sehr gerne 😊.

Ein starkes, kleines Mädchen oder besser gesagt eine starke, kleine Parda.

Das Tolle, an dem Buch ist, dass man es in jedem Alter lesen kann. Ich kann es mir sehr gut als Kinderbuch vorstellen. Als Kind wäre ich nach einer der Geschichten losgezogen, um selber piratige Abenteuer zu erleben. Heute zieht mich das Buch in seinen Bann und ich erinnere mich an die Abenteuer meiner Kindheit.

Ich glaube auch, unsere Katze wäre von Freyas Abenteuern begeistert. Zumindest schmust sie gerne mit dem Buch.

Auf den ersten Blick dachte ich, es wäre „nur“ ein Kinderbuch, doch ich kann das Buch auch jedem anderen wärmstens empfehlen.

Locker-flockig erzählte piratige Abenteuer, die einem zum Schmunzeln bringen.  Eine klare Leseempfehlung von mir.

unterlilaflagge