Rezension zu „Eternity and a day – Die Ewigkeit und ein Tag“

Eternity and a day – Die Ewigkeit und ein Tag

Maria Spotlight wurde in Gengenbach geboren und wuchs im Haus ihrer Großeltern auf. Die Idee zu ihrem ersten Buch kam ihr in einem Traum. Inzwischen hat die zweifache Mutter insgesamt 5 Bücher veröffentlicht. Hiervon handelt es sich zweimal um die englische Ausgabe der Buchreihe „Die Nacht ist unser“.

1. Die Nacht ist unser – Schatten der Vergangenheit
2. Die Nacht ist unser – Zukunft ist Tod
3. The night is ours – Shadows of the past (english edition)
4. The night is ours – Future is death (english edition)
5. Eternity and a day – Die Ewigkeit und ein Tag

Das neue Werk von Maria Spotlight dreht sich um die Hexe Emily, welche dem ein oder anderen Leser bereits aus „Die Nacht ist unser“ bekannt sein dürfte.
Eine Rezension zu „Die Nacht ist unser“ findet ihr ebenfalls auf unserem Blog.
Anzumerken ist hierbei, dass man das Buch „Die Nacht ist unser“ nicht gelesen haben muss, um Eternity and a day zu verstehen, denn es geht weit zurück in die Vergangenheit.
Emily wird von ihrer Familie wie eine Leibeigene ohne Rechte behandelt. Körperliche Gewalt und grausame Schikane sind ihr nur zu gut bekannt. Doch dann tritt ein mysteriöser Mann in ihr Leben, der ihr ihre Kräfte offenbart. Doch Emilys Leben soll nicht leichter werden. Denn sie wandelt von nun an auf dunklen Pfaden. Pfaden, welche sie in die Abgründe der Hölle führen. Dort erblickt sie die wahre Gestalt ihres Mentors und erfährt, welcher Abstammungslinie sie entspringt.
Sie ist der Dreh- und Angelpunkt einer alten Prophezeiung: „Ein dunkler Phönix wird sich aus der Asche seines Zorns erheben. Der Herr der Finsternis wird kommen, um ihn zu führen und zu formen.“ Und zunächst scheint die Prophezeiung einfach ihren Weg zu gehen und Emily lässt sich anscheinend mühelos über den für sie vorgesehenen Weg geleiten.
Sie lernt, dass sie nicht die einzige Hexe ist. Auch andere tragen magische Kräfte in sich, doch sie ist die Einzige, welche alle vier Elemente beherrscht. Sie ist die Herrscherin über den ersten Hexenzirkel.
Allerdings muss sie bald feststellen, dass ihre Position nicht so sicher ist wie geglaubt. Intrigen werden gesponnen und sie zweifelt immer mehr an dem, was sie tut und den Weg, den sie eingeschlagen hat.
Mit ihrem ganzen Willen kämpft sie gegen ihr scheinbar vorherbestimmtes Schicksal an.

Kann sie ihm entkommen?

Eternity and a day überrascht den Leser. Denn man hätte nach „Die Nacht ist unser“ nicht mit einer solch dunklen Vergangenheit von Emily gerechnet. Emily durchläuft eine starke Charakterentwicklung und muss lernen, das nicht alles Gold ist, was glänzt.
Auch bei der Autorin erkennt man eine Entwicklung. Bin ich in „Die Nacht ist unser“ noch über die zahlreichen Grammatik- und Rechtschreibfehler gestolpert, haben diese in Eternity and a day deutlich abgenommen, sodass sie meinen Lesefluss nicht mehr sonderlich beeinflusst haben. Eternity an a day ist ein Buch, das man flüssig lesen kann. In gerade einmal zwei Tagen hatte ich das Buch durchgelesen.
Das Buch ist jedem zu empfehlen, der mehr über Emilys Vergangenheit erfahren möchte, oder wie der erste Hexenzirkel entstanden ist.
Auch für Leser, die „Die Nacht ist unser“ nicht kennen, lohnt es sich, das Buch zu lesen.
Wir sind gespannt auf weitere Bücher der Autorin und wie sich die Geschichte und die Autorin weiterentwickeln werden.

 

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