Bilderbuchmuseum

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Eine etwas andere Bibliothek – Das Bilderbuchmuseum in Troisdorf verbindet Museum, Bibliothek und Vorlesezimmer zu einem kleinen Erlebnis.

Im ehemaligen Herrenhaus sind auf drei Etagen Bilderbücher verschiedenster Jahrhunderte ausgestellt. 20180218_124126

Für die Erwachsenen bietet das Bilderbuchmuseum interessante Exponate, welche mit bittersüßem Humor aufwarten oder die Kindheitserinnerungen wiederaufleben lassen. Mit etwas Glück entdeckt man das ein oder andere Buch, welches man selber im Schrank hat.

Zum Teil sind die Bücher politkritisch oder bilden Ideologien und Ideen ab, welche heute mehr als seltsam bis abschreckend wirken. Das Bilderbuch wird auch als Instrument der kindlichen Erziehung dargestellt und wie sich diese im Laufe der Zeit gewandelt haben.

Für die Kleinen gibt es immer wieder neue Bilderbücher zu entdecken.

Diese sind nicht hinter dicken Glasscheiben verschlossen, sondern liegen frei zugänglich aus. 20180218_130156

Es gibt immer wieder Leseecken, in die sich Groß und Klein zurückziehen können, und dabei in den zugänglichen Büchern blättern können.

Doch das Bilderbuchmuseum bietet nicht nur Bücher zum Nachdenken und Schmunzeln an. Es gibt einem ebenso Anregungen, wie man eine Bib gestalten kann.

Inspiration für die Gestaltung einer Bib fanden wir nicht nur in den Räumen, in denen zum einen die Bücher ausgestellt waren, sondern auch die speziellen Lesesäle.


Boden:

Die Räume waren mit einem hellen Parkett ausgelegt. Neben den Lampen sorgte dies dafür, dass die Räume trotz zugezogener Jalousien (wirkt dem Vergilben der Seiten und dem Verblassen der Tinte entgegen) einladend und hell wirkten.20180218_125051

Für weitere Infos rund um das Thema Parkett schauen Sie sich bitte die Rubrik Holzboden an. In der Unterrubrik Parkett finden Sie interessante Infos zum Parkettboden.


Räume:

Die meisten Wände waren in einem schlichten Weiß gehalten. Besondere Blickfänge gab es in der „Tropen-Leseecke“ und im „Märchenwald“.

„Tropen-Leseecke“

Schon im Ausstellungsraum wurde man von einem riesigen Segelschiff-Modell begrüßt.20180218_132910

In der Leseecke selbst schwammen munter Boote und Schiffe an der Wand und auch der ein oder andere Fisch war zu sichten. (Bild) Gemütlich unter der Palme sitzend, lässt man dort seine Gedanken über das blaue Meer wandern.

„Märchenwald“

Hinter den ausgestellten Büchern wächst ein dämmriger Wald an der Wand. In einer Ecke des Raumes kann man (sofern man klein genug ist) ein Märchenhaus im düsteren Wald erkunden.20180218_131156


Licht:

Während es im Märchenwald etwas Düsterer zu geht (schwache Beleuchtung, gedämmtes Licht), sind die meisten Räume großzügig mit Lampen versehen.20180218_130710 - Kopie

Deckenstrahler machen die Leseecke mit den großen Sitzsäcken, die einen dazu einladen, sich hineinfallen zulassen, gemütlich.

Die Deckenlampen in den Ausstellungsräumen setzen die einzelnen Buchexemplare gekonnt in Szene.


Mobiliar:

Das Mobiliar war umfassend vorhanden, von Vitrinen-Schränken und Tischen bis hin zu aus hellem Holz gefertigten, prall gefüllten Holzregalen.

Während sich in den Vitrinen die seltenen und wohlgehegten Museumsexemplare befanden, war der Lesesaal mit einfachen Holzregalen ausgestattet. Diese luden den Leser zum Hineingreifen und loslesen ein. Hier wundert es nicht, dass Eltern und Großeltern den Raum gemeinsam erkundeten und sich einander die vielfältigen Geschichten vorlasen.