Rezension zu Drachen Eis

Mit ihrem Debüt Roman „Drachen Eis“ nimmt uns Anita Maria Noack mit auf die Reise in eine fantastische Welt, welche vor langer Zeit in zwei Hälften geteilt wurde. Auf der einen Seite leben die Menschen, getrennt durch einen wilden Strom, von den magischen Wesen der anderen Hälfte.

Als Tavia 25 wird und erfährt, wer ihr Ehemann werden soll, flieht sie über den Fluss hinweg ins magische Land. Dort begegnet sie Geschöpfen, welche sie nur aus den Legenden kennt.

Ich fand gut ins Buch hinein und ging mit Tavia auf reisen. Das Setting der Welt finde ich gut ausgearbeitet und man möchte diese gerne mit Tavia erkunden. Leider konnte ich im Handlungsablauf einige Entscheidungen bzw. Sinneswandlungen der Charaktere nicht ganz nachvollziehen. Gerade am Anfang hat mir der Sinneswandel von Emily ein deutliches Stirnrunzeln auf die Stirn getrieben. Der Umschwung zwischen Hass und Reue kam mir zu schnell und hat mich nicht nur überrascht, sondern etwas ins Stolpern gebracht. Auch im weiteren Verlauf kam es leider zu Stellen, an denen die Charaktere nicht hinter ihrer Entwicklung herkamen. Hier hätte ich mir etwas mehr Zeit für die Charaktere gewünscht, dass diese sich entwickeln können.

Auch wenn ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler im Buch sind, haben diese nicht meinen Lesefluss behindert.

Insgesamt finde ich die Idee des Buches gut und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich finde es immer wieder toll, wie unterschiedlich Autoren die Wesen der Fantasywelt verbinden und welche neuen Geschichten sich daraus ergeben.

Für eine zweite Auflage würde ich es allerdings noch einmal überarbeiten, den Charakteren etwas mehr Zeit für ihre Entwicklung geben und den ein oder anderen Fehler ausbügeln.

Ich denke die Geschichte hat viel Potenzial, welches noch nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Zum Schluss möchte ich die Autorin dazu ermuntern, weiterzuschreiben, immerhin ist „Drachen Eis“ ihr erster Roman und aus diesem kann man viel für den Zweiten lernen.

Also nicht die Flinte ins Korn werfen. Ich bin sicher in Anita Maria Noack schlummern noch weitere tolle Ideen, die zum Leben erweckt werden wollen.

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